Immersiver Simulationsraum: Schritte zur richtigen Ausstattung

Veröffentlicht am 23/10/2026

Kategorie:

Salle Immersive – Immersive Interactive – vue 2

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Räumlichkeiten, Ausrüstung, Szenarien, Integration und Wartung: Die wichtigsten Schritte zur Einrichtung eines immersiven Simulationsraums im Gesundheitswesen.
Inhaltsverzeichnis

Ausstattungsleitfaden | Lesezeit: 6 Minuten | Zielgruppe: Leitungen von Ausbildungseinrichtungen, Leiter von Simulationszentren, technische und IT-Abteilungen

Ein immersiver Raum verwandelt einen gewöhnlichen Raum in einen Operationssaal, ein Patientenzimmer, eine Hubschrauberkabine oder den Schauplatz eines Verkehrsunfalls. Die Bilder werden an die Wände projiziert, die Lernenden interagieren direkt mit ihnen, und der Ausbilder kann die Umgebung innerhalb weniger Sekunden wechseln. Life Support Distribution installiert jedes Jahr mehrere Immersive Interactive-Räume in Frankreich und der Schweiz. Im Folgenden stellen wir die Schritte vor, die wir gemeinsam mit unseren Kunden durchlaufen, sowie die Punkte, die Sie unbedingt beachten sollten.

Was ein immersiver Raum bietet

  • Vielfältige Umgebungen, ohne dass Kulissen aufgebaut werden müssen: Derselbe Raum dient als Schauplatz für Szenarien im Operationssaal, in der Pflege, zu Hause oder bei Notfalleinsätzen.
  • Mehr Engagement: Bild, Ton und Interaktivität versetzen die Lernenden mitten in die Situation und stellen sie vor Entscheidungsaufgaben.
  • Teamübungen: Mehrere Berufsgruppen arbeiten im selben Szenario zusammen.
  • Sich weiterentwickelnde Inhalte: Die Szenarien lassen sich individuell anpassen und werden entsprechend Ihren pädagogischen Anforderungen kontinuierlich erweitert.

Schritt 1: Ausgehend von den pädagogischen Zielen

Bevor Sie auf technische Aspekte eingehen, listen Sie bitte die betreffenden Schulungen, die Anzahl der Teilnehmer pro Sitzung, die nachzubildenden Umgebungen sowie die Rolle des Raums in Ihrem Programm auf: Ergänzung zu einem High-Fidelity-Simulationsraum, Krisenmanagement, berufsübergreifende Fortbildung, klinisches Denken … Diese Entscheidungen bestimmen die Konfiguration des Raums und die zu planende Szenarienbibliothek.

Schritt 2: Auswahl und Überprüfung des Raums

  • Die Abmessungen: Der Raum muss Platz für die Lerngruppe, das Pflegezubehör und gegebenenfalls eine Übungspuppe bieten.
  • Die Deckenhöhe: Dies ist der Punkt, der am häufigsten unterschätzt wird. Eine zu niedrige Decke verzerrt das projizierte Bild; dies überprüfen wir bereits bei der technischen Besichtigung.
  • Lichtsteuerung: Verdunkelbare Fenster und eine regelbare Beleuchtung gewährleisten ein gut lesbares Bild.
  • Die Wände: Ebenflächen und freie Flächen dienen der Projektion und der Erkennung von Berührungen.
  • Strom- und Netzwerkanschlüsse sind mit Ihren technischen und IT-Abteilungen abzustimmen.

Schritt 3: Das Material

  • Die Projektion, die so dimensioniert ist, dass sie die ausgewählten Wände abdeckt.
  • Interaktivität: Berührungserkennung an den Wänden, vernetzte Objekte, sensorische Auslöser.
  • Der Ton: Eine hochwertige Audioübertragung (Umgebungsgeräusche, Alarme, Stimmen) verstärkt das Eintauchen in die Erfahrung.
  • Der Server des Raums, der die Szenarien in Echtzeit ausführt: Je nach Konfiguration statten wir ihn mit einer professionellen NVIDIA RTX A2000- oder A5000-Grafikkarte aus.

Schritt 4: Die Szenarien

Ein immersiver Raum lebt von seinen Inhalten. Die Plattform „Immersive Interactive“ bietet gebrauchsfertige Umgebungen und ermöglicht es Ihnen, eigene Szenarien zu erstellen. Unser Team entwirft zudem maßgeschneiderte Szenarien, die auf Ihre pädagogischen Ziele zugeschnitten sind.

Auch realistische Wund- und Verbrennungsmodelle machen die Szenarien greifbarer, zum Beispiel thermische Verbrennungen (SW36), eine Verbrennung zweiten Grades, eine Bisswunde (SW9), eine chirurgische Wunde in verschiedenen Heilungsphasen (SW30), ein Dekubitus (SW28) oder der Trainings-Patch SW22.

Schritt 5: Integration in Ihr Simulationszentrum

  • Mit Ihren Übungspuppen: Der Raum bietet die Umgebung, die Übungspuppe übernimmt die Rolle des Patienten.
  • Mit dem Video-Debriefing: Die immersiven Räume sind mit den Noldus-Lösungen kompatibel, um die Sitzungen aufzuzeichnen und zu analysieren (siehe unseren Artikel „Video-Debriefing: stationäre oder mobile Lösung?“).
  • In Bezug auf Ihre Organisation: Wer leitet den Raum, wer erstellt die Szenarien, wie viele Sitzungen finden pro Woche statt?

Schritt 6: Installation und Betreuung

Life Support Distribution begleitet Sie von der Bedarfsanalyse bis hin zur Installation und Inbetriebnahme des Raums und gewährleistet anschließend den technischen Support für die Immersive Interactive-Räume. Ein Wartungsvertrag sorgt dafür, dass der Raum langfristig betriebsbereit bleibt.

Die Checkliste vor Projektbeginn

Zu überprüfender PunktWarum
Lernziele und ZielgruppenSie legen die Konfiguration und die Szenarien fest
Abmessungen und DeckenhöheEine zu niedrige Decke verzerrt das Bild
Verdunkelung und BeleuchtungDie Bilderkennbarkeit hängt davon ab
Elektrik und NetzwerkMuss mit den technischen Abteilungen und der IT-Abteilung abgestimmt werden
Szenarien und EinweisungDer Raum ist nur dann von Nutzen, wenn die Ausbilder ihn aktiv nutzen
WartungDie langfristige Verfügbarkeit des Raums

Entdecken Sie den Immersive Interactive-Raum sowie unsere immersiven und interaktiven Räume. Für eine technische Besichtigung oder die Planung Ihres Projekts wenden Sie sich bitte an uns.

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